25. November – Gedenktag „Nein zu Gewalt an Frauen“

Dieser Gedenktag geht zurück auf die Ermordung der drei Schwestern Mirabal, die am 25. November 1960 in der Dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst nach monatelanger Folter getötet wurden. Sie waren im Untergrund tätig und hatten sich an Aktivitäten gegen den tyrannischen Diktator Trujillo beteiligt. Der Mut der Mirabal-Schwestern bei ihrem Kampf gegen den Tyrannen gilt inzwischen als Symbol für Frauen weltweit, die nötige Kraft für das Eintreten gegen jegliches Unrecht zu entwickeln.

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Geschlechterverhältnis aus alevitischer Sicht

von Mürvet Öztürk

Lebensweltliche Aspekte
Eine offenkundige Besonderheit der alevitischen Lehre und des Zusammenlebens ist die Gleichstellung von Mann und Frau. Die alevitischen Familien erziehen ihre Töchter und Söhne zur Gleichberechtigung innerhalb der Geschlechter: Auch wenn der Alltag mit bestimmten und festgelegten Rollen verbunden ist, haben beide Geschlechter in der Gesellschaft äquivalente Rechte. Dieser Aspekt wird als ein wichtiges Element der alevitischen Kultur betrachtet. In der Kindererziehung werden Söhne und Töchter gleichgestellt und nach dem Prinzip erzogen, dass der Ältere für den Jüngeren verantwortlich ist, unabhängig vom Geschlecht. Es ist wichtig, dass beiden Geschlechtern der gleiche Zugang zu Bildung und Beruf ermöglicht wird.

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